Frödings "Säf, säf, susa" als Ballade, Musikvideo und Comic

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Abstract

Abstract in German:
Der Aufsatz untersucht das Gedicht »Säf, säf, susa« des schwedischen Fin-de-Siècle-Dichters Gustaf Fröding (1860–1911) aus einer Balladenperspektive. Eine textnahe Analyse zeigt, dass eine Reihe sowohl formaler als auch thematischer Besonderheiten in dem mehrfach vertonten Gedicht an das Genre der traditionellen Ballade angelehnt sind. Zugleich fördert die Analyse zutage, wie Fröding an etlichen Stellen die Balladenkonventionen im Gedicht mit den für die schwedische Lyrik der 1890er Jahre typischen Stilmerkmalen kombiniert. In einem weiteren Schritt untersucht der Aufsatz, inwiefern die Genrezüge, die »Säf, säf, susa« der Ballade entlehnt hat, in der intermedial orientierten Frödingrezeption der letzten Jahre Anwendung finden. Sowohl in dem Musikvideo »Säv, säv, susa« der Rockgruppe Mando Diao (2013) als auch in Malin Billers Comic »Säv, säv, susa« (2014) verstärken sich – so lässt sich konstatieren – gewisse Balladenzüge, während andere zugunsten anderer architextueller Interpretationsstrategien abgeschwächt werden.

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Research areas and keywords

Subject classification (UKÄ) – MANDATORY

  • Specific Literatures

Keywords

Original languageGerman
Title of host publication"Rider ud saa vide"
Subtitle of host publicationBalladenspuren in der skandinavischen Kultur
EditorsAnnegret Heitmann, Katarina Yngborn
Place of PublicationFreiburg
PublisherRombach Verlag. Rombach Wissenschaften - Reihe Nordica
Pages147-170
Number of pages24
Volume22
ISBN (Electronic)978-3-7930-6035-2
ISBN (Print)978-3-7930-9833-1
StatePublished - 2016
Publication categoryResearch
Peer-reviewedYes